WAS WIR
GLAUBEN!
(Glaubensgrundsätze
der Christlichen Gemeinde Mönchengladbach)
Die Bibel ist das von Menschen niedergeschriebene Wort Gottes und unser alleiniger
Maßstab für Lehre und Leben.
Der eine wahre Gott existiert ewig ohne Ursprung und Ende als Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Er ist der Schöpfer, Erhalter, Erlöser und Richter dieser Welt.
Der Herr Jesus Christus ist ewiger Gott und wahrer Mensch. Wir glauben an seine jungfräuliche
Empfängnis, an sein sündloses Leben, an seinen stellvertretenden Opfertod, an
seine leibliche Auferstehung, an seine leibliche Himmelfahrt und an seine
leibliche Wiederkunft.
Der Heilige Geist ist eine Person. Er bewirkt wahre Umkehr und Glauben. In der
Geistestaufe schenkt er uns die Wiedergeburt, das neue Leben aus Gott und die
Zugehörigkeit zum Leib Jesu Christi, der universalen Gemeinde. Er wohnt in dem
Gläubigen und versiegelt ihn als Eigentum Gottes. Der Heilige Geist möchte
jedes Kind Gottes beständig erfüllen und in das Bild Jesu Christi umgestalten.
Er bewirkt die Frucht des Geist es. Der Heilige Geist
schenkt den Gläubigen auch Gnadengaben, Charismen. Die Gaben dienen dem Aufbau
der Gemeinde und sind kein Zeichen für eine besondere Geistlichkeit oder
Geisterfüllung des Gabenträgers.
Der Mensch ist von Gott geliebt. Er ist eine direkte Schöpfung Gottes. Die
verschiedenen Evolutionstheorien lehnen wir ab. Nach seiner Erschaffung fiel
der Mensch in Sünde und starb geistlich in seiner Beziehung zu Gott. Darum ist
er jetzt von Natur aus ein verlorener Sünder.
Das Heil ist eine vollkommene, ewige Erlösung durch die Gnade Gottes. Es wird
nicht auf sakramentalem Weg, sondern als freies Geschenk einzig und allein
durch den persönlichen Glauben an den Herrn Jesus Christus und sein vollendetes
Werk am Kreuz auf Golgatha empfangen. Weil der Dreieine
Gott die Seinen bewahrt, ist dieses Heil unverlierbar. Aber die Bibel warnt
auch vor falscher Selbstsicherheit.
Die Gemeinde Jesu Christi besteht aus allen wahren wiedergeborenen Gläubigen von
Pfingsten bis zur Entrückung. Sie ist der Leib und die Braut Christi
. Die Glieder der universalen Gemeinde versammeln sich in örtlichen
Gemeinden zur Anbetung, zur Erbauung der Gläubigen und zur weltweiten
Verkündigung des Evangeliums.
Taufe und Abendmahl sind Verordnungen des Herrn Jesus mit symbolischem Charakter. Der Taufe
geht immer der persönliche Glaube des Täuflings voraus. Sie ist die äußerliche
Darstellung der innerlichen Heilserfahrung im Herzen
des Erretteten. Das Abendmahl wirkt keine Sündenvergebung, sondern stärkt den Gläubigen durch das
Gedenken an Person und Werk unseres Herrn Jesus Christus. Am Abendmahl können
nur Wiedergeborene teilnehmen. Eine Selbstprüfung sollte in jedem Fall
vorausgehen.
Satan existiert als Person und ist als von Gott geschaffener und abgefallener
Engel der Feind aller Gläubigen. Er befehligt ein Heer von Dämonen. Durch den
Tod und die Auferstehung Christi sind diese Mächte der Finsternis bereits
besiegt und sehen ihrem endgültigen Untergang entgegen.
Die Wiederkunft Jesu
Christi ist jederzeit möglich. Zuerst
wird er kommen, um die Gemeinde zu entrücken, dann wird er die Völker richten
und auf der Erde das tausendjährige Friedensreich aufrichten.
Das zukünftige Leben meint zunächst das Weiterexistieren der Toten in einem Zwischenzustand, danach
die Auferstehung des Leibes, für die einen zum ewigen Leben und für die anderen
zum Gericht und zur ewigen Verdammnis.
Das Leben als Christ ist ein Leben unter der Herrschaft Christi in der Kraft des Heiligen
Geistes zur Ehre Gottes, des Vaters. Es kann nur in enger Verbindung mit dem
Herrn Jesus Christus im Gehorsam gegen sein Wort verwirklicht werden. Alle
Lebensbereiche, insbesondere auch das Sexual- und Eheleben, sollten von dort
aus gestaltet werden.